Martina Fromhold-Eisebith

Dr. phil. Martina Fromhold-Eisebith Universitätsprofessorin, Dr. phil.

Telefon: +49 241 80 93640
Telefax: +49 241 80 92309
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Geographisches Institut der RWTH
Raum: SG 504
 
Sprechstunde:
 

Sprechstunden

Sprechstunde in der Vorlesungszeit:

Jeden Mittwoch von 9:30 - 11:30 Uhr

Bitte lassen Sie sich im Sekretariat einen persönlichen Termin geben.

(E-mail: sek.econgeo@geo.rwth-aachen.de)

Kurzbeschreibung der Zuständigkeiten und Funktionen

- Sprecherin der Fachgruppe Geowissenschaften und Geographie in der Fakultät 5

- Leitung des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie, damit verbundene Aufgaben der Lehre/ Betreuung von Studierenden, der Forschung und des Wissenstransfers bzw. der Beratung für die Praxis

- Vorsitzende des Master-Prüfungsausschusses für den M.Sc. Wirtschaftsgeographie

Forschungsschwerpunkte

  • Innovations-/technologieorientierte Regionalentwicklung, Technologieregionen
    (innovation/technology oriented regional development, technology regions)
  • Neue Ansätze der Wirtschafts- bzw. Industriegeographie
    (new approaches in economic and industrial geography)
  • Konzepte der kooperationsbasierten Regionalentwicklung
    (concepts of collaboration based regional development)
  • Perspektiven der nachhaltigen, ressourcenschonenden Entwicklung von Wirtschaftsräumen (sustainability and environmental economic geography)
  • (EU-)grenzüberschreitende Regionalentwicklung und Kooperation
    ((EU) border crossing regional development and collaboration)
  • Industrieräumliche Entwicklung im Spannungsfeld globaler und lokaler Prozesse
    (development of industrial spaces shaped by the nexus of global and local processes)
  • Regionalentwicklung in Entwicklungsländern (v.a. Süd-, Südost- u. Ostasien)
    (regional development in less developed countries, particularly South, Southeast and East Asia)

Mitgliedschaften

In der Universität

  •  Steuerungsgruppe für das Zentrum für Lern und Wissenschaftsmanagement (ZLW) (Vorsitz)
  • Fakultätskommission zur Sichtung der Anträge zur Graduiertenförderung
  • Hochschulbotschafterin der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL)
  • Strategierat der RWTH Aachen (im Rahmen der Exzellenzinitiative)

 Außerhalb der Universität

Curriculum Vitae und wissenschaftlicher Werdegang

  • Geburtsdatum: 2. November 1962
  • Staatsangehörigkeit: Deutsch
  • Familienstand: Verheiratet mit Günter Eisebith seit 22. November 1990
  • Hochschulstudium: 1981-1988 an der Universität Bonn und der RWTH Aachen; Fächer: Germanistik, Wirtschaftsgeographie, Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre.
  • Magister-Abschluss: 1987 mit Hauptfach Germanistik sowie den Nebenfächern Wirtschaftsgeographie und Volkswirtschaftslehre
  • Promotion: 1991/92 an der RWTH Aachen mit Hauptfach Wirtschaftsgeographie sowie den Ne-benfächern Volkswirtschaftslehre und Germanistik;
    Dissertation: Wissenschaft und Forschung als regionalwirtschaftliches Potential? (Das Beispiel von RWTH und Region Aachen)
    Während des Promotionszeitraums, bzw. 1988-1993 wiss. Angestellte am Lehrstuhl für Angewandte Geographie, Geographisches Institut d. RWTH Aachen
  • Post-doc Projekte: 1993-1995 wiss. Angestellte in dem von der Dt. Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt ‚Bedeutung und Funktion der deutschen Großforschungseinrichtungen für eine technologieorientierte Regionalentwicklung’ (Projektkoordination und -durchführung) am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie, Geograph. Institut der Universität Marburg
    In 1995 freie Mitarbeiterin der Firma GEPRO mbH im Rahmen des EU-Projektes RITTS (Regional Innovation and Technology Transfer Strategies and Infrastructures) Aachen.
  • Habilitation: 1996-1999 Forschungsarbeiten im In- und Ausland (v.a. Indien, Indonesien) für das von der DFG geförderte Habilitations-Projekt ‚Technologieorientierte Regionalentwicklung in asiatischen Schwellenländern. Beispiele aus Indien und Indonesien’
    In 2000 Abschluss des Habilitationsverfahrens, venia legendi für das Fach Geographie
    Habilitationsschrift: Asiatische Newly Industrialised Countries, Technologieregionen und Beziehungssysteme. Zur internationalen Differenzierung von Konzepten intern vernetzter Regionalentwicklung (Beispiele Bangalore, Indien, und Bandung, Indonesien)
    Öffentlicher Probevortrag: „Die EU-Osterweiterung und ihre erwartbaren Regionalwirkungen. Prognosen zum wirtschaftsräumlichen Wandel in Europa“.
  • Weiterer berufl./ wiss. Werdegang
    In 2001 angestellt als Gastwissenschaftlerin bei der ARC Seibersdorf research GmbH (Wien), Bereich Systemforschung Technik-Wirtschaft-Umwelt, aus Mitteln des Hertha-Firnberg-Stipendiums Im SS 2002 Gastprofessur am Institut für Geographie und angewandte Geoinformatik der Universität Salzburg 2002-2006 Univ.-Professorin für Regionalentwicklung und Regionalplanung am Fachbereich Geographie, Geologie und Mineralogie; Abt. Humangeographie, Regio-nal- und Entwicklungsforschung Seit 1.3. 2006 Professorin (W3) für Wirtschaftsgeographie am Geographischen Institut der RWTH Aachen

Publikationen

Hier finden Sie alle meine Publikationen:

http://www.geographie.rwth-aachen.de/index.php?id=publikationen-geographie

Schwerpunkte in der Lehre/ angebotene Lehrveranstaltungen

  • Grundvorlesung zur Industriegeographie (Bachelor)
  • Vertiefungsvorlesungen zu diversen Themen der Wirtschafts- und Regionalentwicklung im Spannungsfeld globaler und lokaler Prozessfelder (Bachelor)
  • Vorlesung/ Übung Empirische Methoden der Wirtschafts-/ Humangeographie (Bachelor)
  • Hauptseminare zu konzeptionellen und praxisbezogenen Aspekten der Regionalentwicklung im In- und Ausland sowie zu global-lokalen Entwicklungszusammenhängen (Bachelor und Master)
  • Kernmodul-Vorlesung Wissen, Innovation und Technologie in räumlicher Perspektive (Master)
  • Vertiefungsvorlesung Regionale Technologie- und Wirtschaftsförderung (Master)
  • Große Geländepraktika/ Exkursionen (Europa, Asien)

Vorschläge und Anregungen für künftig betreute Abschlussarbeiten

(Alle Themen können bezogen auf Beispielräume im In- oder Ausland, z.B. auch Entwicklungsländern, bearbei-tet werden. Die Liste bietet nur grobe Anregungen, d.h. konkrete Themenstellungen, die auch jenseits der unten genannten Bereiche liegen können, sind im Einzelgespräch mit mir abzuprechen.)

  • Darstellung und Bewertung des regionalen Strukturwandels (Industrie, Dienstleistungen)
  • Problemfeld Deindustrialisierung bzw. räumliche Mobilität von Betrieben – wirtschafts- und sozialräumliche Implikationen
  • Klassifikation von Gewerbegebieten/ -flächen und ihrer Nutzungs-Wertigkeit
  • Sozio-ökonomische Beziehungssysteme als Entwicklungspotenzial für Regionen unterschiedlicher Struktur
  • Einsatzmöglichkeiten und -bewertung moderner regionaler Entwicklungskonzepte in Wirtschaftsförderung, Regional-/Stadtmanagement und -marketing
  • Neue Ansätze der nachhaltigen Regionalentwicklung (z.B. ‚Öko-industrielle Netzwerke’) – Implementation und Bewertung
  • Zusammenhänge zwischen Arbeitskräftequalifikation und Regionalentwicklung
  • Raumstrukturelle und regionalökonomische Implikationen des demographischen Wandels (Alterung der Bevölkerung)
  • Regionalwirtschaftliche Wirkungen höherer Bildungseinrichtungen, Forschungszentren, Gründer- und Tech-nologiezentren u.a.
  • Erfassung und Charakterisierung regionaler Innovationssysteme
  • Flughäfen als Faktor der Regionalentwicklung
  • Aktuelle Probleme des Personen- und Güterverkehrs und Lösungsansätze
  • Regionale Einbettung und Effekte global integrierter (Groß-)Unternehmen
  • Verknüpfung internationaler und regionaler Wertschöpfungsketten der Industrie
  • Ausländische Direktinvestitionen als Indikator internationaler Wirtschaftsverflechtungen
  • Grenzüberschreitende Effekte und Interdependenzen der (Eu)Regionalentwicklung
  • Konkurrenz und Kooperation in der (eu)regionalen Wirtschaftsförderung und Entwicklungsplanung
  • Raum- und Regionalwirkungen von Erweiterungen der Europäischen Union
  • Migration von (hochqualifizierten) Arbeitskräften als Faktor der Regionalentwicklung